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03. September 2018 I Demokratieweg und Aussicht Fußball

Wir wissen aktuell erneut, was Demokratie zu bedeuten hat oder haben sollte. Wir wissen aber auch, dass Enttäuschungen wie im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 2018 auch vorübergehen oder so anzusehen sind oder sein können, dass Lernen erfolgt oder Fehler oder Fehlentscheidungen verstanden werden als Lebensfragen heute oder als menschliches Ringen, Verstehenmüssen oder -sollen.  Wie anspruchsvoll Demokratie wirklich ist oder weiterhin sein wird, verstehen Gelehrte oder die Menschen, die auf diesem Gebiet suchen, fragen oder sich verständigen wollen. Wir wissen auch, dass Fußball in unserem Land als Deutschland wichtiger scheint als andere Fragen oder die Fragen, die nicht so viele Menschen ansprechen oder anziehen oder erreichen. Medienarbeit ist eine Art Bildungsarbeit mit einer Ausstrahlung, die unsere Schulen generell kaum mehr schaffen, auch dann nicht, wenn Lehrerinnen und Lehrer, ob studiert hierfür oder nicht, das Allerbeste aus sich herausholen oder geben.

Der Weg heute ist Wandel und er ist ein Wandel, den viele Menschen noch nicht als solches erfassen können oder durchdringen. Wissenschaft und Forschung muss hier vorarbeiten und bereitstellen, nicht aber um den Preis der Erschöpfung, Entwürdigung der eigenen Kraft oder Lebensfreude oder der Häme von all denen, die nun klüger hoffen oder sich darstellen wollen. Wir warten zuerst ab, wie Chemnitz aufhört zu hadern oder zu erwarten für andere Fragen als das Darstellen demokratischer Wege mit dem Wissen, dass auch 25 Jahre oder mehr ausreichen sollten, dass Meinungsfreiheit nie eine Art Anarchie oder Entwürdigung von Politik in unserem Land mit unsäglich vielen Demokratieformen sein darf. Wer heute noch nicht erfasst, dass Deutschland tausendfach weiter schon wäre ohne das Hadern im Sinne der Charta der UNO sowie der EU und dass wir lange schon wissen, wie weit wir wären, hätten wir mehr Mut zu unserer Kraft als Weisheit zu stehen. Es gäbe so sehr viel mehr Menschen in unserem Land, die mutig diesen Weg gestalten würden, hätte Macht im Menschsein oder Handeln dieser Menschen anders erfasst, wie Demokratie sein sollte oder müsste. Wohlstand scheint oft eine Metapher oder eine Art Erfahrung für die Menschen, die ihren Wohlstand festhalten wollen oder meinen, Deutschland könnte ohne Rücksicht auf den globalen Weg oder Wandel weiter so sein. Das aber wird die Zukunft uns vor Augen führen, dass Wohlstand eine Lebensaufgabe sein sollte und nie ein Festhalten entgegen jeder Wahrheit oder Wegebetrachtung heute. Die Alten wissen, was Wandel sein kann oder wurde und sie wissen auch, dass Wandel auch Rückschritt sein könnte heute. Wer also hat Recht? Sind wir bereit einer Fußball-Nationalmannschaft mit einem millionenbezahlten Trainer erneut zu vertrauen oder werden wir das Allerkleinste an Fehlern überfordernd darstellen, dass nach all den Jahren Erfolg nun alles falsch ist oder war. Zeitnah werden wir sicherer sein, ähnlich den Erfahrungen im Juni in diesem Jahr.

Der Tag heute ist ein ermunternder und großer, weil es Aufbrüche gibt in Chemnitz und sicher auch mit unserem Nationaltrainer, zwar hoch- oder gutbezahlt,  mit seiner Planung, Ruhe oder Fragestellung für die nahe Zukunft, auch für den weiteren Aufstieg unseres Sports oder für die Ausstrahlung für unsere Nation im Sport oder unser Land.  Wir werden zeitnah erneut oder wieder verstehen , ob wir bereit sind Fehler zu sehen, einzuschätzen oder uns zu überfordern, wenn unser Land nicht so fähig auftritt, wie es sein könnte oder müsste oder ideal wäre. Welcher Mensch ist fehlerfrei oder perfekt? Ich meine nie wirklich jemand oder wer, auch nicht der hoch- oder bestbezahlte Trainer, Politiker, Arzt oder Lehrer.  Chemnitz ist wie Fußball: Enttäuschung oder Wut, Unsicherheit in Fragen von Wandel oder von Verstehen globaler Wege auch in einem national zu sehenden Land oder Staat. ©NADIA AL-DOYAILI